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H.264 Standard bei 4K UHD (3840×2160): Bitrate & Speicher pro Minute/Stunde

H.264 Standard (H.264 / AVC) ist ein 8-Bit-4:2:0-Codec mit einer typischen Kompression von 50:1. Die Tabelle zeigt Datenrate und Speicherbedarf bei 4K UHD (3840×2160) für gängige Frameraten — nur Video, ohne Audio.

FramerateBitrateDatenrateSpeicher / MinuteSpeicher / Stunde
23.976 fps99.9 Mbps12.49 MB/s0.75 GB45.0 GB
24 fps100.0 Mbps12.50 MB/s0.75 GB45.0 GB
25 fps104.2 Mbps13.02 MB/s0.78 GB46.9 GB
29.970 fps124.9 Mbps15.61 MB/s0.94 GB56.2 GB
50 fps208.3 Mbps26.04 MB/s1.56 GB93.7 GB
59.940 fps249.7 Mbps31.22 MB/s1.87 GB112.4 GB

Inhaltsabhängige Codecs (Constant Quality, VBR) variieren ihre Datenrate je nach Szenenkomplexität — die obigen Werte sind typische Werte, die tatsächliche Rate schwankt darum herum.

Wie viel auf Karte oder Laufwerk passt

Durchgehende Aufnahmezeit bei 4K UHD (3840×2160) und 24 fps, nur Video. Damit lässt sich planen, wie viele Karten ein Drehtag braucht.

KapazitätAufnahmezeitKarten für 1 Stunde
64 GB1 Std. 25 Min.1
128 GB2 Std. 51 Min.1
256 GB5 Std. 41 Min.1
512 GB11 Std. 23 Min.1
1 TB22 Std. 13 Min.1

Welche Hardware nötig ist

Echtzeit-Wiedergabe verlangt dauerhaft 12.50 MB/s Lesegeschwindigkeit. Eine Stunde Material sind 45.0 GB — und genau diese Menge wandert bei jedem Kopieren, Sichern und Archivieren.

Jede Karte und jedes Laufwerk unter 12 MB/s Dauerrate lässt bei der Wiedergabe Frames fallen, egal welche Spitzenwerte auf der Verpackung stehen.

SchnittstelleDauerrate1 Stunde kopieren
1 GbE network (1 Gbps)110 MB/s7 min
USB 3.2 Gen 1 (5 Gbps)400 MB/s2 min
USB 3.2 Gen 2 (10 Gbps)850 MB/s53 s
Thunderbolt 3 / 4 (40 Gbps)2500 MB/s18 s

Die Zeiten gelten für eine Kopie ohne Prüfsummen. Verifizierter Offload liest das Geschriebene erneut und dauert daher etwa doppelt so lange.

Wann er sich eignet

Er komprimiert Bildgruppen gemeinsam. Das hält die Dateien klein, zwingt den Schnittplatz aber, jedes Bild aus seinen Nachbarn zu rekonstruieren — auf langen Timelines wird das Scrubbing zäh, und Proxys oder ein Transcode lohnen sich meist. Das 4:2:0-Sampling speichert ein Viertel der Farbinformation. Für Auslieferung und Sichtung reichlich, für Chroma-Keying oder aggressives Grading knapp. Bei 8 Bit zeigt sich Banding in Himmel und Verläufen schnell, sobald das Grading gefordert wird. Da inhaltsabhängig, bewegt sich die reale Datenrate mit der Einstellung: ein statisches Interview liegt am unteren Ende, eine Handkamera im Laub am oberen. Karten plant man nach dem Maximum, nicht nach dem Mittel.

Im Vergleich zu anderen Codecs

Bei gleicher Auflösung und Framerate liegt der Unterschied allein am Codec:

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Die Werte verwenden Dezimaleinheiten (1 GB = 1000 MB), die Konvention der Festplatten- und Kamerahersteller. Berechnet mit derselben Engine wie der Workflow Data Calculator — dort können Audio, Streams, Backup-Kopien, Offload-Zeit und Speicherkosten ergänzt oder ein PDF-Bericht exportiert werden.

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